Liebe Gartenenthusiasten,
nach einem Sommer mit extremen Temperaturen und Trockenheitsstress für unsere Pflanzen zeigt sich unser Garten jetzt gerade von seiner schönsten Seite und ich möchte euch gern daran teilhaben lassen. Aber keine Angst, der versprochene zweite Teil über unsere klimaabhängigen Veränderungen im Garten ist auch schon in Arbeit und wird demnächst hier veröffentlicht.
Obwohl ich es schon so oft erlebt habe, fasziniert es mich immer wieder, wenn unser Garten im Herbst so richtig aufdreht. Viele Stauden setzen zur zweiten Blüte an, der Rasen wird wieder saftig grün, Bäume und Sträucher färben ihre Blätter in warme Farben ein. Wenn dann auch noch die Temperaturen dazu einladen, das „grüne“ Wohnzimmer ausgiebig zu nutzen, ist doch fast(!) alles perfekt, oder?
Dank vieler Jahre Gartenerfahrung haben wir Pflanzen gefunden, die sich in unserem Garten die gesamte Gartensaison über wohlfühlen und es mit einem reichen Blütenflor danken, doch seht selbst:
Im sonnigen Vorgarten fühlen sich Rose „Leonardo da Vinci“ und „Leonardo da Vinci red“ (auf dem Foto) besonders wohl.
Die Rose „ The Fairy“ blüht etwas später, da sie an der Hauswand im Schatten steht.
Unsere Rispenhortensie „Limelight“ , die im Halbschatten steht, ändert gerade ihre Farbe von Weiß in zartes Rosa.
Die Hortensie „Strong Annabell“ im Vorgarten muss sich erst wieder erholen, da sich mal wieder die Wühlmäuse bei ihr ausgetobt haben.
Um so mehr freue ich mich über die ersten Herbstastern, die zuverlässig in jedem Jahr blühen und gerade jetzt damit beginnen.
So wie hier die Rauhblattastern, die ich vor vielen Jahren von meiner Schwester geschenkt bekam …
… oder die Kissenastern, die immer wieder an anderer Stelle im Garten auftauchen.
Besonders anspruchslos ist die Gaura, die nun auch schon mehrere Jahre bei uns zu Hause ist und im Wind über unseren Beeten schwebt.
Farbenfroh geht es auch in unserem Beet am Fischbecken zu, dort blühen gerade Mehlsalbei, Kerzenknöterich, Eisenkraut, Spornblume und Bidens ( Goldmarie) um die Wette.
Der Mehlsalbei blüht besonders ausdauernd, ich weiß aber noch nicht, ob er den Winter übersteht. Vom Eisenkraut werde ich in diesem Jahr Samen für die nächste Saison abnehmen, da die letzte Pflanze die niedrigen Temperaturen im Winter nicht überstanden hat und ich neue Exemplare kaufen musste.
Kräftig blüht auch der Salbei „Hot Lipps“ in Pink, er hat sich inzwischen zu einem kräftigen Kleinstrauch entwickelt und gedeiht besonders gut, wenn ich ihn regelmäßig zurückschneide.
Genauso hat es sich gelohnt, den Lavendel gleich nach der ersten Blüte zurückzuschneiden. Seine zweiten Blüten ziehen wieder unzählige Bienen an.
An Bäumen und Sträuchern können wir gerade die beginnende Herbstfärbung beobachten, so wie hier beim Säulen-Amberbaum, der sich in seinem zweiten Jahr gut entwickelt hat, aber noch gestützt werden muss.
Mit Blüten oder Früchten erfreuen uns noch die „Schöne Leycisterie „Purple Rain“…
… oder der Liebesperlenstrauch.
Unsere Kübel sind noch immer im Sommerflor, die ersten habe ich aber schon herbstlich bepflanzt.
Hier zwei Beispiele
„Pflanzkübel im Garten“ wäre aber bestimmt noch ein Thema für einen extra Beitrag hier, oder was meint ihr?
Ich hoffe, dass ich euch mit dieser kleinen Übersicht an bewährten Pflanzen in unserem Herbstgarten einige Anregungen geben konnte. Schreibt doch mal, welche Pflanzen sich bei euch im Herbst besonders wohl fühlen.
Ich wünsche euch noch eine inspirierende und entspannte Herbstzeit.
Herzlichst
Gisela



















